Oft ist die einfachste Lösung die Beste

Normalerweise setzt man heutzutage bei der Erstellung von Web-Auftritten auf ein potentes Content Management System (CMS) wie z. B. WordPress. Doch kann es manchmal für kleine Web-Anwendungen mehr Sinn machen eine Webseite klassisch statisch, aber mit moderner HTML- und CSS-Architektur aufzubauen.

Auf die Größe und die Zukunft kommt es an
Wenn es sich um eine kleinere Anwendung handelt wo in der Zukunft auch keinen massiven Erweiterungen geplant sind, kann die statische Variante die bessere sein im Gegensatzt zu einem dynamischen CMS. Als Fausregel kann man hier sagen, dass sich ein CMS in etwa bei einer Webseite-Größe ab 10-15 Seiten lohnt. Allerdings muss man das immer auch im speziellen Einzelfall abwägen. Hat man z. B. nur einen „kleinen“ Web-Auftritt mit vielleicht nur 5 Seiten, aber legt Wert auf viele Funktionalitäten wie Kontaktformular, Bildergallery, volle Social-Media-Anbindung usw. , dann kann auch ab diesem Punkt schon ein CMS Sinn machen. Hat man auf der anderen Seite eine stark inhaltslastige Seite mit aufwändigem Design, die sich hier aber wenig verändern wird, kann es sogar im Einzelfall Sinn machen bei mehr als 15 Einzelseiten auf eine statische Umsetzung zu gehen.

Flexibilität kann Kosten sparen
Ein aufwändiges sehr individuelles Layout / Screendesign auf ein CMS zu übertragen ist teilweise nicht immer ganz einfach, da es bei CMS vorgegebnen Strukturen gibt, die man auf seine Zwecke anpassen muss. Eine kleinere Seite mit wenig Navigation und starkem Fokus auf die Optik kann in einer statischen HTML / CSS-Umsetzung besser aufgehoben sein. Hier kann man viel schneller jegliche optischen Wünsche direkt, flexibel und ohne Umweg umsetzen. Das spart im Einzelfall Zeit und Kosten bei einem für den User gleichen Ergebnis.

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